18. Tag Cahors – Lectoure – 110 km – goldener Oktober

Achtung! Ich habe neue Bilder alben angelegt!

Der Ruhetag hat mit richtig gut getan und ich hatte heute wieder richtig Lust, in die Pedale zu treten!

Um kurz vor sieben war alles gepackt und ich habe in der Jugendherberge gefruehstuekt. An das magere „Petite Déjeuner“ kann ich mich immer noch nicht gewoehnen und habe es mit einer Leberpastete und einem halben Liter Fruchtmark aufgepeppt.

P1020341.JPG Zunaechst ging es raus aus dem Tal des Lot Richtung Suedwesten, grob gesagt Richtung Toulouse. P1020344.JPG Das war Bergwertung Nummer eins des Tagen – aber was ist eine Hoehe von 300 Meter gegen die 1300 Meter im Aubrac?  Danach folgte eine sanfte Abfahrt in das sich weit oeffnende Tal der Barguelonne Richtung Valence. Die Landschaft hat sich hier total veraendert, offen leicht wellig und mit kleinen Waeldchen auf den Hoehen, von denen ich annehme, das sie der Wildscheinzucht dienen – Asterix haette hier seine Freude! .Auch vom Klima merkt man jetzt, dass man in Suedfrankreich ist. Dazu kommt heute, dass halb Europa Wolkenlos ist und hier der Himmel besonders blau strahlt. Nur eine Wolke ueber der noch fernen Stadt hat mich irritiert. Spaeter habe ich dann festgestellt, dass es die Kuehlturmwolke vom Kernkraftwerk war, was mich auch nicht wirklich beruhigt hat.

P1020342.JPG Auf einem kuehlen Rastplatz habe ich erst einmal ein intesives Kartenstudium betrieben. Dabei habe ich mich an einen alten „Panzerspruch“ erinner: Fahren wie das Wasser fliesst! Die vorgeschlagene Strecke vom Wanderfuehrer habe ich einfach ignoriert. Die haette mich zwar dem Himmen, aber nicht Spanien naeher gebracht. P1020354.JPG So bin ich dem Fluss folgend an die Garonne in Valence gekommen. Auf der suedlichen Seite der Garonne habe ich wieder den Weg entlang eines sanft steigenden Flusstals genommen. Das Tagesziel in Lectoure hat mir dann die zweite Bergwertung abverlangt. Warum bauen die Franzosen ihre Kathedralen auch auf den hochsten Huegeln?

Heute habe ich zum ersten mal das Pfefferspray fest in die Hand genommen, bin vom Fahrrad abgestiegen, habe beruhigende Worte gesprochen und mich an dem eisamen Gehoeft vorbeigeschlichen! Zwei moerderich aussehende Hunde, fast so gross wie Kaelber – kam mir wenigstens so vor – haben mir lautstark klar gemacht, dass das ihr Revier ist. Vor lauter Bammel habe ich vergessen, das die gar kein Deutsch verstehen. Die Idee, das mit einen Bild zu dokumentieren ist mir auch erst gekommen, als ich aus der Gefahrenzone raus war.

Hier muss der Tagesbericht zunaechst enden, da das Turismusbuero gleich schliesst.

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1 Antwort zu 18. Tag Cahors – Lectoure – 110 km – goldener Oktober

  1. Lu sagt:

    Moin Helmut!

    … die wollen doch nur spielen…

    der Spruch ging mir bei Deinem Blog durch denKopf, aber es ist ja gut gegangen – ich erinnere mich an Deine Animositäten bezüglich Hunden.
    Ich wünsche Dir weiter gute Fahrt und einen ganzen Schwarm Schutzengel in „Close Air Support“.

    Liebe Grüße
    Ludger

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