42. Tag Santiago – Hannover – back home

Mit freundlicher und vergliechsweise guenstiger Hilfe einer Radwerkstatt in Santiago habe ich mein Rad verpackt, wurde zum Flughafen gekarrt und habe mit Umsteigen in Palma de Malorca 15 Minuten vor Plan Hannover erreicht. Isa hat mich abgeholt, ich glaube, wir waren beide sehr froh.

IMG_2474.JPG Beim Einbiegen auf den Hof sehe ich den Sharan von Gerd und IMG_2489.JPG ahne, was kommt. Lotti, Hans-Jürgen, Sabine und Gerd haben mir einen super herzlichen Empfang gegeben. Sie haben mich total überrascht, Isa hatte nichts verraten, aber die sind ja für alles gut 🙂 ! Wir haben noch bis tief in die Nacht Tapas gegessen, getrunken und geklönt – auf diesem Weg ganz,  ganz großes Dankeschön.

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41. Tag Negreira – Santiago 23 km

Geschafft – noch eine Nacht in fremdem Bett!

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40. Tag Finisterre – Negreira 71 km

Ich bin in guter Verfassung und freue mich auf die Heimreise.

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39. Tag Muxia – Finisterre 50 km – Ende der Welt – Ende der Reise

Heute bin ich endgueltig am Ende der im Mittelalter bekannten Welt und damit am Ende meiner Reise auf den Spuren der Jakobspilger angekommen!

P1020895.JPG Im Muxia habe ich noch die Bilder fuer den gestrigen Bericht gemacht, den Bericht geschrieben und mit einer Kartenskitze aus der Touriinfo Richtung Fisterre (die Schreibweise ist je nach Quelle unterschiedlich) auf einer schmalen Kuestenstasse gestartet. Was ist das nur fuer ein Land, in dem man sich bei jedem Anstieg noch ein paar Zaehne mehr im Ritzel wuenscht und bei der Abfahrt im 27. Gang ins Leere tritt und hofft, dass der Schutzengel auch genug RedBull getrunken hat, Flachstuecke gibt es nicht!

P1020901.JPG Das Land hier ist arm, lebt von einer kargen Landwirtschaft und dem Tourismus. Abseits der Zentren ist nicht viel. Mich hat es gewaltig irritiert, dass man alle 2 bis 3 km durch ein (kleines) Dorf faehrt und nicht eine einzige Bar sieht, bei den trinkfreudigen Spaniern eigentlich unvorstellbar. In einem solchen Nest habe ich das Bild von einer freundlichen Baeuerin geschossen, die das Liebingsgemuese der Galizier, eine Kohlsorte auf Hochstamm trug. Ich habe mich (fast) problemlos mit ihr unterhalten.

P1020908.JPG Ueberhaupt bin ich nur auf ausgesprochen hilfsbereite Menschen getroffen, Spanier und Touris gleichermassen! Einer davon ist Alvaro Díaz Buriturón in San Salvador, Betreiber einer Autowerkstatt und nach 21 Jahren in der Schweiz so einer Art Deutsch maechtig. Er hat mir die Konterschraube der Gabel angezogen und auch gleich eine Flasche Bier ausgegeben.

Finesterre scheint in allen Belangen auf das Phaenomen Jakobsweg eingestellt zu sein. Uebrigens, ich muss den Bericht von gestern korrigieren. Der Jakobsweg geht traditionell von Santiago zunaechst ueber Muxia und dann erst ans Ende der Welt – hoert sich auch logisch an. Ich werde dem Bikeline-Verlag empfehlen, sie sollen ihren Fuehrer umschreiben.

P1020916.JPG Zum Cabo Finisterre heisst es noch mal P1020921.JPG klettern. Vom Hafen aus geht es auf 142 Meter ueber den Meeresspiegel. Oben habe ich dann erst mal telefoniert, SMS geschrieben und den letzten Schluck IZARRA – genau den aus den Pyrenaeen – getrunken. Leider war die Sicht etwas truebe, fuer den „sagenhaften“ Sunset nicht geeignet. Im Fuehrer ist noch ein Bild mit zwei Schuhen abgebildet, einer hat wohl einen anderen Besitzer gefunden.

P1020932.JPG Untergekommen bin ich in einer privatenP1020922.JPG Herberge, sechs Betten, tolle Kueche, sauberes Bad, Fernseher, einen deutschkundigen Patron, diesen Inernetrechner und ich bin der einzige Gast – und das fuer 10 €! Der Supermercado ist 100m entfernt und ich habe wieder Bohnen mit Speck zum Abendessen gehabt 😉

Die Rueckfahrt mit dem Autobus habe ich gestrichen. Ich werde morgen Richtung Santiago fahren und das Ticket sparen – bin zur Zeit gut in Form 🙂

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38. Tag Santiago – Muxia 78 km – Costa da Morte

Nach einer lockeren Fahrt, was machen denn schon ein paar Huegel, bin ich am Atlantik angekommen. Hier haengen allerdings P1020877.JPG die Wolken bis auf die Wellenkaemme der Brandung. Diesen Kuestenabschnitt nennt man auch Costa da Morte. Hier haben schon viele ihr Ende gefunden, unter anderem auch der eine oder andere Oeltanker. Muxia liegt in einer tiefen, gegen das Meer sehr gut geschuetzten Bucht. Ich gehe jede Wette ein, dass die Stadt eine Gruendung von Seeraebern ist, die an der Kueste ihr Unwesen trieben.

P1020863.JPG Unterwegs hatte ich noch eine nette Begegnung. Ich habe Julian aus dem Elsas getroffen. Julian hat mir erzaehlt, dass er schon 14000 km (vierzehntausend) unterwegs ist, jetzt nach Fatima fahren will und bevor es zu kalt wird, nach Afrika uebersetzen will, um das Mittelmeer suedlich zu umrunden.  An einer starken Gefaellstrecke ist mir dann ohne Aufenthalt noch Oliver aus Berlin entgegen gekommen, den ich vor Santiago getroffen habe. Die Welt ist auch an ihrem Ende recht klein.

P1020885.JPG Bezogen auf den Jakobsweg hat die Stadt P1020889.JPG aber eine viel andere, wesentliche Beziehung. Nach der Ueberlieferung hat die Jungfrau Maria persoenlich den Leichnahm des Jakobus hier an Land gebracht und dafuer gesorgt, dass er dann an die Stelle des heutigen Santiage gebracht wurde. Dort wurden seine Gebeine auf wunderbare Weise 800 Jahre spaeter wieder gefunden. Nach dem einer der Paepste dieses Mirakel als wahr erklaert hatte, wurde Santiago von 1200 Jahren zum Wallfahrtsort. Man kann also getrost sagen, die Jakobslegende hat was!

Muxia ist damit der Anfang und das Ende des Jakobsweges. Die Ausschilderung geht ueber Finisterre weiter bis hier her. Damit habe ich eigentlich den allerletzten Schritt vorgezogen. Jetzt mache ich mich auf nach Finisterre, noch gute 40 Km, und hoffe, einen besseren Rechner zu finden.

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37. Tag Santiago

Es gibt besondere Tage in einem Leben – der heutige war einer davon. Es ist zwar ein Zufall gewesen, aber ich habe einen der hohen Feiertage der Katholen an einem besonderen Ort erlebt. Man mag mir verzeihen, dass ich mich mit den Riten und Gebraeuchen in der katholischen Kirche nicht so auskenne, aber von einer grossen Show verstehen die etwas. Fuer mich war es heute aber nicht nur eine grosse Show, sondern ein ganz ergreifenden Erlebnis.

P1020824.JPG Als neugieriger Tourist war ich natuerlichP1020833.JPG gespannt, ob denn der Beotafumeio zum Einsatz kommt. An den hohen Feiertagen wird naemlich ein 70 kg schweres Weihrauchgefaess an einem 70 Meter langen Seil durch das Kirchenschiff geschwungen. Heute war ein hoher Feiertag. Mit grosser Feierlichkeit wurde anschliessend eine Monstranz unter persoenlicher Leitung des Bischofs durch die Kathedrale getragen.

P1020838.JPGDer Ritus des Gottesdienstes ist mir sicher fremd, aber ich habe grossen Respekt empfunden, wie trotz Stoerungen durch unflaetige Touristen eine sehr feierliche Messe zelebiert wurde. Von der frei und ohne Vorlage gehaltenen Predigt des Bischofs habe ich zwar kein Wort verstanden aber alles begriffen. Dabei ist mir klar geworden, dass aus der Deutschlandrundfahrt, der Tour de France und der Vuelta eine Pilgerreise geworden ist.

Ich habe an die Stationen gedacht, die ich erlebt habe. Nach der Verabschiedung am 24. September im Standortgottesdient in der St. Stephanus Militaerkirche in Munster, dem Pilgersegen fuer die Via Podiensis in Le Puy, dem Singegottesdienst auf baskisch in Saint Jean, der Pilgermesse in Conques war diese Messe heute der gefuehlte Hoehepunkt. Ich habe dabei an Isa, die Kinder, die Familie und an alle Amigos in der Heimat gedacht, die mich auf der Reise begleitet haben – und ich habe fuer alle in Dankbarkeit gebetet. Die nette Dame neben mir, so im Alter meiner Mutter, hat mir irgendwann ein paar Tempos gegeben und ich habe mich nicht geschaemt.

P1020847.JPG Eine P1020853.JPGnette Begegnung nach der Messe war  das Wiedersehen der Pilgergruppe, die gestern meine Fahrradtaschen mit eingepacke hatte. Ich bin durch die Stadt gewandert und kann nur sagen, 1000 Jahre Gemaeuer koennen einen schon erschlagen.

Am spaeten Nachmittag habe ich mich P1020859.JPG dann doch in die Schlange der Besucher der Heiligen Pforte gestellt. Nach weniger alsP1020855.JPG fuenf Minuten durfte ich dann auch ins Allerheiligste. Das Fotografierverbot habe ich ignoriert, die Qualitaet der Bilder ist aber nicht gerade investigationstauglich. Na ja, dass mit  dem Suendenerlass habe ich ja auch eher ironisch gemeint, denn nach unserem evangelischen  Verstaendnis ist die Vergebung der Suenden eine Gnade und nicht mit Taten und guten Werken zu bewerkstelligen. Und, um den alten Luther zu bemuP1020856.JPGehen, der soll ja ueber die Reliquien des Jakobus so ungefaehr gesagt haben: Ob da jetzt die Knochen von einem toten Hund, einem Pferd oder was sonst liegen, ist ungewiss.

Ich bin jetzt in der Stimmung, der Sehnsucht nach der Ferne zu folgen und ans Ende der Welt zu fahren. Das ist sicher dann der sportliche Hoehepunkt des Unternehmens. Ich hoffe, dass das Wetter ein wenig haelt, heute war es angenehm, heiter bis wolkig.

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36. Tag Arzúa – Santiago 41 km – Cumplio la Peregrinación

Der Tag fing aufregend an. Ordentlich, wie man mich kennt ;-), habe ich meine Packtaschen erst mal im Gemeinschaftsraum abgestellt, um in der Kueche keine Unordnung zu schaffen. Dort habe ich mein bescheidenes Mahl eingenommen und bin guter Laune los, um das Fahrrad zu beladen. Im Gemeinschaftsraum hatten sie aber fuer noch groessere Ordnung gesorgt. Besagte Pilgertouris, von denen ich gestern berichtet habe, hatten ihr Gepaeck verladen und meine Fahrradtaschen gleich mit. Das Auto war weg. Die Fusstruppe habe ich gerade noch an der Tuer abgefangen und die haben sich dann einsichtig gezeigt und alles in Bewegung gesetzt, dass ich meine Taschen zurueckerhalten habe. Denen war das auch ganz schoen peinlich.

P1020797.JPG Die Entfernung nach Santiago war nicht mehr so gross und ausser ein paar bissigen Steigungen gut zu schaffen. Nur das Wetter! Unterwegs habe ich eine Pilgertruppe in der Pause erwischt, die ich gestern schon einmal gesehen habe. Wir haben versucht, ein Wetterbeweisfoto zu machen. Es hat in eine Intensitaet geregnet, wie man es sich nur schwer vorstellen kann.

P1020807.JPG Ich bin dankbar, dass ich heute nach 2549P1020817.JPG km gesund und munter und weiter tatendurstig in Santiago de Compostela angekommen bin. Die Stadt ist von Touristen ueberschwemmt. In einer Information habe ich gelesen,  dass sie mehr als 2000 Stellplaetze fuer Busse haben. Die waren heute P1020818.JPGausgebucht. Es ist ein unglaublicher Rummel. Wenn ich mir jetzt vorstelle, was am naechsten Samstag bei der Ankunft des Papstes los ist, bin ich eigentlich froh, dann schon am Flughafen zu sein.

Nach zweieinhalbtausend Kilometern durch Europa habe ich mir die Pilgerurkunde redlich verdient, glaube ich. Dieser Verwaltungsakt P1020814.JPGwar kein Problem. Mein Pilgerausweis wurde von einer deutsch sprechenden jungen Dame geprueft und fuer gut befunden. Mit dem lateinisch klingenden Namen Helmundos habe ich meine Pilgerurkunde erhalten. Unmittelbarer Vorteil: Der richtige Pilger brauch nicht in der hundertfuenfzig Meter langen Schlange der Touris anstehen, sondern kann ueber den Ausgang in die Kathedrale rein gehen. Am Pilgergottesdienst werde ich morgen um zwoelf teilnehmen. Da ja morgen Allerheiligen ist, habe ich die Hoffnung, dass dann das grosse Weihrauchfass, dass an einem 70 Meter langen Seil haengt, durch das Kirchenschiff geschwungen wird.

Untergekommen bin ich in einer privaten Herberge unweit der Kathedrale. Von hier werde ich versuchen, das Verpacken und den Transport des Fahrrades fuer den Flug zu organisieren, bevor ich Uebermorgen Richtung Finesterre starte.

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35. Tag Portomarin – Arzúa 54 km – Pilgertouris

P1020792.JPG Das Wetter hat gehalten, was der Wetterbericht versprochen hat. Allerdings ist der Dauerregen einzelnen Schauern von galizischer Heftigkeit gewichen. Ich muss aber sagen, das macht mir ueberhaupt nichts mehr. Meine Regensachen sind top und haben sich wirklich bezahlt gemacht. Wenn ich mal Zeit finde, werde ich unter der Rubrik Ausruestung Entsprechendes veroeffentlichen..

Meine Kommentatoren haben mich wirklich durchschaut. Ich habe so das Gefuehl, die Fahrt  und die Ankunft noch herszoegern zu muessen. Mit Gewalt koennte ich Santiago heute noch erreichen. Das waere aber wieder Stress und so freue ich mich darauf, an unserem hohen Feiertag – Reformationstag – in die Hoehle des Loewen einzufallen. Dafuer kann ich mir dann an Allerheiligen die Pilgermesse antun. Ich werde, wenn alles klappt, am Montag zum Kap Finisterre durchstarten. Am Samstag kommt dann el Papa nach Santiago. Angeblich so um 14:00 Uhr. Da mein Flieger um 17:15 startet, werde ich ihn wohl verpassen. Es haengt ein wenig von der Kooperationsbereitschaft von Air Berlin ab, vielleicht kann ich frueher kommen. Die haben mir heute per eMail meinen Flug bestaetigt.

P1020795.JPG In allen Fuehrern steht, dass auf den letzten 100 Kilometern der Pilgerstrom anschwillt. In Sarria, 111 km vor Santiago habe ich in einer Bar gesehen, wie dort Stapel von Pilgerausweisen vorbereitet wurden und ich habe mich gefragt, wofuer das gut ist. Jetzt weis ich es. Die Pilger werden mit Bussen an die Strecke gekarrt – kein Bild, weil Regen – und dann laufen die mit leichtem oder ohne Gepaeck schnatternd Richtung Santiago. Unterwegs steht dann wieder der Bus und weiter gehts. Zwischendurch geht es in jede Kapelle oder Bar um sich einen Stempel abzuholen. In meine Herberge ist auch so eine Truppe eingezogen. Drei Mamas mit 7 oder 8 Girlys so um die 12 Jahre, triefend nass und schnatternd. Nach einiger Zeit ist dann einer von so einem Rucksacktransportunternehmen gekommen und hatt eine Wagenladung Koffer und Taschen abgeladen. Die Tagesetappe Rucksacktransport kostet uebrigens 3€. Hoffentlich halten die heute Nacht Ruhe, sonst werde ich wohl meine Spanischkenntnisse testen muessen.

P1020794.JPG Auch heute habe ich mit der Herberge einen guten Griff getan. Ich liege in einem Zimmer mit fuenf Betten mit zwei spanischen Radfahrern, Dusche gleich nebenan. Es gibt eine Waschmaschine, einen Trockner und eine gut eingerichtete Kueche. Heute gibt es wieder Bohnen mit Speck! Was mir die Wahl der Herberge besonders leicht gemacht hat, hier steht ein Internetrechner und es gibt auch ein Telefon. Damit sind alle Beduerfnisse eines bescheidenen Pilgers erfuellt. Auf dem Bild kann man zwei erprobte Dinge sehen, den Seidenschlafsack vom Deutschen Alpenverein, in jeder Herberge ein Muss und meine Waescheleine, die ich schon seit Jahren durch ganz Europa schleppe.

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Böhme-Zeitungs-Artikel vom 23.10.

Der zweite Presseartikel ist nun auch online.

Florian

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34. Tag Sarrias – Portomarin 25 km – mein Wetter

P1020780.JPG In Sarrias habe ich beim Start eine bedeutende Wegmarke fotografiert. Mittlerweile bin ich in Portomarin P1020791.JPG angekommen und es sind keine 100 Kilometer mehr bis Santiago. Leider haben die Wetterprognosen meiner Kommentatoren gehalten. Am Morgen hat es erst langsam geniesselt und das hat sich bis zum Mittag in einen kraeftigen Dauerregen gesteigert. Nach der langen Abfahrt ins Tal des Rio Ferreira war ich froh, dass die Bremsen gehalten haben. P1020786.JPG Es ist kalt und absolut ungemuetlich. Der Gedanke, mit vielen anderen nassen Pilgern einen Schlafsaal in der Herberge teilen zu muessen, hat mich an HaPe denken lassen und ich habe mir erst mal ein einfaches Hotellzimmer genommen. Das Zimmer kann man abschliessen, die Dusche ist warm und ab 17:00 uhr haben sie mir Heizung versprochen. Was die Sache sprachlich einfach macht – der Patron hat 28 Jahre in Frankfurt gearbeitet.

Portomarin ist erst 1960 in der heutigen Form aufgebaut worden. Es musste dem Bau einer Talsperre weichen. Die Kirche haben sie P1020790.JPG damals auf die Hoehe verlegt und neu aufgebaut. Ansonsten ist das Dorf eines von vielen auf dem Jakobsweg und auf den Empfang der Jakobspilger eingerichtet. Ab hier sind es weniger als 100 km bis Santiago. In der Bar 88 km habe ich einen Vino tinto getrunken. Wenn das Wetter einigermassen mitmacht, bin ich in zweit Tagen an meinem Ziel.

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