6. Tag Mannheim – Teningen (Fr) 43 km – Schutzengel

P1020091.JPG Der Flammekuchen hat gerufen. Am Morgen bin ich bei Nieselregen in Mannheim gestartet. Den hat aber die Sonne im Laufe des Tages verdrängt und es ist ein angenehm sonniger Tag geworden. Der Rheinradweg lässt keine Wünsche offen, ein vorbildlicher Fernradweg. In Speyer traf ich Herrn Lehman (Vorname leider nicht bekannt), der mein Blog gelesen hat und sich gerne mit mir unterhalten wollte. Ungewollt wurde er mir zur großen Hilfe, in dem er mir das kompetente Fahrradhaus Stiller empfahl. Sicher hat er dabei einen meiner Schutzengel vertreten.P1020098.JPG Eigentlich wollte ich nur die abgefahrenen Bremsbeläge wechseln lassen – Regen und Sandwege sind Gift für die Beläge – dabei hat der Mechaniker festgestellt, dass die Federgabel drohte, sich zu verselbständigen. Herr Lehman hat mich dann mit nach hause genommen und wir haben uns zusammen mit seiner Frau bei heißem Tee und Stullen unterhalten. P1020099.JPG Herr Lehmann hat mir sogar versprochen, sich in der Gegend nach einer passenden Wohnung für uns umzusehen! Ich freue mich auf Nachricht.

Den obligatorischen Stempelhabe ich im Dom-Kiosk erhalten und ich habe es geschafft, das Bild mit der Jakobspilgerfigur zu machen. P1020097.JPG (Kann man ja mal mit dem Foto auf der Seite „Idee“ vergleichen.)

Planmäßig habe ich danach den Zug nach Teningen (bei Emmendingen, bei Freiburg) bestiegen. Hier hatte ich eine interessante Begegnung, ein junger Mann war auf der Heimreise mit einem sichtlich ramponierten Fahrrad und spärlichem Geäck und erzählte, dass er zwei Monate durch Spanien gefahren sei. Seine wichtigste Information: Wenn du durch das Baskenland kommst, mach die spanische Fahne weg, sonst hast du wenig Freunde. Daran werde ich mich sicher halten.

In Teningen genieße ich jetzt die Gastfreundschaft von Silvia und Herbert. P1020103.JPGWas kann man in Baden anderes erwarten? Der angekündigte Flammekuchen und Federweißer, in Baden auch Neuer Wein genannt, haben den Tag perfekt gemacht. Am letzten Tag – zur Uebernachtung – unter Freunden, Bekannten und Verwandten in Deutschland hat Silvia auch ein logistisches Problem für mich gelöst. Die Bekleidung der letzten Tage ist gewaschen und sollte morgen trocken sein – Dank für alles!

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5 Kommentare zu 6. Tag Mannheim – Teningen (Fr) 43 km – Schutzengel

  1. Steffi Wepner sagt:

    Hallo Helmut,
    schicke dir ganz liebe Grüße und viele Sonnenstrahlen für deine Reise.
    Ich verfolge mit Spannung und Begeisterung deine Erlebnisse. Wie gut das es Internet gibt, sonst könnten wir nicht an deinem Abenteuer teilhaben 🙂

    Bleibe weiterhin frohen Mutes und genieße die Zeit!

    Liebe Grüße aus der Heimat

  2. Andreas sagt:

    Hallo Helmut,
    in Gedanken bin ich bei Dir und wünsche Dir gutes Vorankommen. Dass Du durch diesen Zufall an das Fahrradgeschäft gekommen bist, dass Dich vor schlimmeren Schaden bewahrt hat, ist doch schon ein gutes Zeichen.
    Ich wünsche Dir vor allem gutes Wetter.

    Herzlichst
    Andreas

  3. Janina sagt:

    Am letzten Tag unter […] Verwandten […]

    Ich zähl anscheinend gar nicht.

    • helmut sagt:

      Liebe Janina,
      wie immer zu schnell. Ich bin ja nur in der Historie geblieben. Ich habe mich ganz doll gerfreut, dass wir zusammen fruehstueken konnten! Du warst mir die Allerwichtigste bei all den Abschieden, ich sehe dich doch so selten. Nichts ohne Trotz, mir geht es gut, wie gut will ich gleich im blog schreiben, ich habe edlich eine Internettcafe gefunden, wo Ruhe ist.

      hdl

      Papa

  4. Janina sagt:

    Und wo bleibt das Wort Entschuldigung???

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